Beim Windpark Kleve geht es mit großen Schritten voran: Auf der Baustelle herrscht seit Wochen Hochbetrieb und die beiden Windenergieanlagen nehmen immer deutlicher Gestalt an. Nachdem bereits im Februar und März die Zufahrtswege gebaut und die komplette Baustelleninfrastruktur eingerichtet wurden, begann im April die nächste entscheidende Bauphase – und die hatte es in sich. Mit schwerem Gerät wurden zunächst die Fundamentgruben ausgehoben, bevor die komplexen Bewehrungen millimetergenau eingebaut wurden. Ein besonderes Highlight folgte beim anschließenden Betonieren der Fundamente: Über jeweils einen ganzen Tag hinweg liefen die Arbeiten nahezu ohne Unterbrechung. Dabei kamen drei unterschiedliche Betonarten mit spezieller Körnung zum Einsatz, um den besonderen statischen Anforderungen der Windenergieanlagen gerecht zu werden.
Inzwischen sind die Fundamente nach rund vier Wochen Aushärtungszeit bereit für den nächsten Schritt. Aktuell werden sie angefüllt und die Baustelle für die kommenden Gewerke vorbereitet. Wenn alles weiterhin planmäßig verläuft, starten bereits im Juli die spektakulären Turmarbeiten – ein weiterer sichtbarer Meilenstein für das Projekt.
Auch unter der Erde wächst der Windpark Stück für Stück zusammen: Parallel schreitet die Verlegung der Kabeltrasse voran. Schon vor dem Jahreswechsel hatte eine Tiefbaufirma die aufwendigen Straßenunterquerungen hergestellt. So konnten die einzelnen Abschnitte im Frühjahr nach und nach verbunden werden. Besonders anspruchsvoll: Diese Arbeiten sind stark von Wetter und Bodenverhältnissen abhängig und verlangen höchste Präzision bei der Umsetzung.
Der Windpark Kleve entwickelt sich damit sichtbar und planmäßig weiter – ein starkes Signal für die Energiewende und eine nachhaltige Zukunft in der Region.